Zahnarztpraxis Dr. Köhler
Zahnarztpraxis Dr. Köhler

8. Alle Infos für Mütter und Schwangere:

Was sollte man bereits vor einer Schwangerschaft beachten?

  • Bitte lassen Sie sich vor einer geplanten Schwangerschaft gründlich untersuchen: Da eine Behandlung in der Schwangerschaft nur eingeschränkt möglich ist, sollte möglichst keine Behandlungsnotwendigkeit eintreten. Von Röntgenaufnahmen ist in dieser Zeit abzusehen. Dies ist mit einem gesunden, gründlich untersuchten Gebiss leicht zu erfüllen. 
  • Alle Behandlungen sollten vor einer Schwangerschaft abgeschlossen sein.

Was sollte man während einer Schwangerschaft beachten?

Die Behandlung während der Schwangerschaft ist möglich, sollte jedoch sehr schonend durchgeführt werden. Die schonende Behandlung ist wichtig…
  • Nur im zweiten Trimenon (4. bis 6. Monat) sollten notwendige kleinere Behandlungen (z.B. Füllungstherapien) durchgeführt werden, um spätere Komplikationen zu vermeiden.
  • Eine Schmerzbehandlung kann und muss (bevor zu Schmerztabletten gegriffen wird) zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft durchgeführt werden, ohne sie zu gefährden.
  • Da sich die hormonelle Lage verändert, neigen Schwangere plötzlich vermehrt zu Zahnfleischbluten. Dies sollte nicht als "normale" Veränderung gewertet werden. Diese "Schwangerschaftsgingivitis" sollte mittels Professioneller Zahnreinigung (im 4. bis 6. Monat) behandelt und auch im weiteren Verlauf kontrolliert werden! Andernfalls würde der Zahnhalteapparat ebenfalls angegriffen, was die Gefahr einer erhöhten Frühgeburtenrate sowie einem geringeren Geburtsgewichtes zur Folge hat! Siehe Allgemeinmedizinische Wechselwirkungen: Parodontitis und Körper.

Was sollten Mütter bei ihren kleinen Kindern beachten?

  • 0 bis ca. 4 Jahre: Karies wird nicht direkt von Zucker verursacht, sondern durch das Bakterium "Streptococcus mutans", das sich von Zucker ernährt. Dieser Keim wird von Mund zu Mund übertragen, zum Beispiel durch das Ablecken des Breilöffels beim Füttern. Wird das vermieden, hat Karies kaum eine Chance!

 

  • 0 bis 2 Jahre: Sowie der erste Milchzahn durchgebrochen ist, sollte er geputzt werden: Morgens nur mit Wasser, abends mit einem erbsengroßen Klecks Kinderzahnpasta. Keine Sorge, das Verschlucken dieser kleinen Menge Kinderzahnpasta ist ungefährlich. Bei zusätzlich regelmäßiger Verwendung von fluoridiertem Speisesalz, kann auf Fluoridtabletten verzichtet werden.

 

  • 2 bis 6 Jahre: Bitte möglichst alle Zahnoberflächen morgens und abends mit einem erbsengroßen Klecks Kinderzahnpasta putzen. Oft gelingt dies mit einer elektrischen Kinderzahnbürste leichter. Das Verschlucken dieser kleinen Menge Kinderzahnpasta wird bereits in die Fluoridaufnahme hinzugerechnet! Bei zusätzlich regelmäßiger Verwendung von fluoridiertem Speisesalz kann auf Fluoridtabletten verzichtet werden. Übrigens kann das Kind Sie gerne bei Ihren eigenen (ca. 15 Minuten dauernden) Vorsorgeuntersuchungen begleiten. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, das es sich selbst später angstfrei untersuchen lässt.

 

  • Ab 6 Jahren: Das sichere ausspucken der Zahnpasta wird nun zur Vorraussetzung für den Wechsel von der Kinderzahnpasta zur Erwachsenenzahnpasta (mit mehr Fluorid): Die Zähne morgens und abends mit einer fluoridhaltigen Erwachsenenzahnpasta putzen. Bei regelmäßiger Verwendung von fluoridiertem Speisesalz kann auf Fluoridtabletten verzichtet werden.
Teamfoto der Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Tobias Köhler in Gmund am Tegernsee Unser Praxisteam

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Dr. med. dent. Tobias Markus Köhler, von sanego empfohlen

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Für Notfälle am Wochenende oder an Feiertagen finden Sie unter www.notdienst-zahn.de stets einen Kollegen, der aktuell in dieser Region den zahnärztlichen Notdienst übernimmt.

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